Donnerstag, 15.11.2007
Umzug
Ich habe Fertig!
Und zwar mit diesem Blogsystem.
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Auf bald!
Jester
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Jester
Mittwoch, 14.11.2007
Aber ich bin doch ein Öko...
…und zwar von der schlimmsten Sorte. Ich rede von meiner Praktikantin, die dermaßen enervierend ist, dass es schon fast wieder Spaß macht. Natürlich hat die Dame Gleitzeit, d.h. sie kann irgendwann zwischen 6 Uhr und 9 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen und muss zwischen 15 Uhr und 19 Uhr nach Hause gehen. Heute kam sie um 8:59 Uhr und sah aus als hätte sie ein Bus überfahren. Im Schlepp hatte sie eine riesige Tasche, deren Fassungsvermögen ausreichen würde, um den Klamottenbedarf für eine halbjährige Weltreise zu aufzunehmen. Zuerst zog sie ihren Mantel aus, darunter trug sie eine dünnere Jacke, darunter eine Strickjacke, danach folgten ein Pullover, ein Hemd und wahrscheinlich auch noch ein T-Shirt. Alle Kleidungsstücke sahen aus als wären sie auf den Müll geworfen worden, weil sich nach 5 Jahren auf dem Wühltisch eines 1-Euro Ladens immer noch niemand dafür interessiert hatte. Jedes Teil war aus Baumwolle, hatte eine bräunliche Färbung und war ihr mindestens 3 Nummern zu groß. Ich bin mir sicher, dass nicht einmal mein Hund damit spielen würde. Hab ich schon erwähnt, dass sie einen 8 Meter langen Schal trug (natürlich aus brauner Baumwolle), den sie sich ca. 52x um den Hals gewickelt hatte. Irgendwann hatte sich die „Zwiebel“ fertig geschält und meinte nur „Das frühe Aufstehen ist gar nix für mich…“.
Wahrscheinlich hatte sie gestern Abend noch Singstunde oder eine Monopolyrunde, so dass sie erst nach 21 Uhr ins Bett kam.
Endlich wurde uns der Inhalt ihrer Riesentasche präsentiert, zum Vorschein kam eine Plastikschüssel, die man locker als Kinderbadewanne verwenden konnte. In der Schüssel befand sich ein angemachter Salat, der das Volumen der Schüssel zu ca. 3% ausfüllte und locker auf einem Bierdeckel Platz gehabt hätte. Die anschließende Salatessorgie (wer zieht sich zum Frühstück schon Salat rein?) hatte den Charme einer Schweinefütterung. Bedingt durch die Größe des Behältnisses verschwand der Kopf der Praktikantin fast vollständig in der Schüssel, was für große Freude in unserem Büro sorgte. Am Praktikantenplatz saß ein brauner Baumwollrumpf mit einem zartblauen Plastikkopf – so was hat nicht jeder…
Wahrscheinlich hatte sie gestern Abend noch Singstunde oder eine Monopolyrunde, so dass sie erst nach 21 Uhr ins Bett kam.
Endlich wurde uns der Inhalt ihrer Riesentasche präsentiert, zum Vorschein kam eine Plastikschüssel, die man locker als Kinderbadewanne verwenden konnte. In der Schüssel befand sich ein angemachter Salat, der das Volumen der Schüssel zu ca. 3% ausfüllte und locker auf einem Bierdeckel Platz gehabt hätte. Die anschließende Salatessorgie (wer zieht sich zum Frühstück schon Salat rein?) hatte den Charme einer Schweinefütterung. Bedingt durch die Größe des Behältnisses verschwand der Kopf der Praktikantin fast vollständig in der Schüssel, was für große Freude in unserem Büro sorgte. Am Praktikantenplatz saß ein brauner Baumwollrumpf mit einem zartblauen Plastikkopf – so was hat nicht jeder…
Dienstag, 13.11.2007
Lehrer wider Willen...
…bin ich seit heute wieder. Gestern rief mich mein Chef an und teile mir mit, dass ich (vorerst nur für vier Tage) eine Praktikantin zur Verfügung gestellt bekomme, die ich bei mir ins Projekt einbinden soll. Hallo!? Ich habe zurzeit kein eigenes Projekt, sondern dödel in der Gegend herum und unterstützte jeden, der mich haben will. Die meiste Zeit sitze ich in irgendwelchen Sitzungen, trinke Kaffee und warte darauf irgendetwas Sinnvolles von mir geben zu können. Ich werde erst wieder im Januar selbst aktiv werden und mir mein eigenes Team ziehen. Jetzt habe ich für vier Tage einen Satelliten an der Backe, der mir die ganze Zeit hinterher läuft und mich mit Fragen löchert.
Ich bin der größte Misanthrop – der Dr. House des Engineering. Warum bekomme immer ich die Praktikanten? Ich will sie nicht, nein, nein, nein!
Um 8:30 Uhr war es dann soweit, es klopfte (ich hasse es, wenn jemand anklopft, wir haben Glasscheiben an der Tür und ich sehe sowieso wer kommt) und herein trat ein zierliches Mädel, das am liebsten im Erdboden versunken wäre. Anja ist 22 Jahre alt, studiert BWL (aaaaaaargh!) und hat scheinbar noch niemals alleine einen Fuß vor die Tür gesetzt. Ich habe ihr dann die Kollegen vorgestellt und sie hat sich bei jedem ein leises „Hallo“ herausgequält. Dabei hatte sie einen blutroten Kopf, der kurz vor der Explosion stand. An den Gesichtern der Kollegen konnte ich schon erkennen, dass sie sich königlich über mich amüsierten, weil die Praktikantin genau dem Schlag Mensch entspricht, mit dem ich am wenigsten umgehen kann: schüchtern, unselbstständig und meinungslos.
An ihrem Schreibtisch fing sie dann an ihre Tasche auszuräumen und plötzlich hatte sie eine Rolle Toilettenpapier in der Hand. Meinen verwunderten Blick interpretierte sie wohl als Frage und meinte nur: „Ich mag das Toilettenpapier der Firma nicht, meins ist besser, außerdem sind Blumen drauf.“ Nein, ich konnte meine Klappe nicht halten und musste einfach antworten: „Toll, leider hat mein Arsch keine Augen, um das Blumenmeer ausreichend zu würdigen.“ Uiuiui, fast hätte sie angefangen zu heulen und sie hätte mir fast leid getan. Die Ausräumaktion ging weiter, es folgten 2.000 Haarspangen, ein Taschenrechner (mir mehr Funktionen als der Boardcomputer eines Space Shuttles), mehrere Stauden Bananen, Äpfel und Pflaumen. Obwohl ich nichts gefragt hatte kam prompt eine Antwort: „Ich esse kein Fleisch, ich bin Vegetarierin“.
Was denn auch sonst, auf ihrem Auto pappt mit Sicherheit ein Fisch-Aufkleber, außerdem singt sie im Kirchenchor, die Kinder bringt der Klapperstorch und verhütet wird nur mit der Temperaturmethode, Alkohol ist böse, Kaffee ist Teufelswerk und vom küssen wird man Schwanger.
Jetzt lag es an mir, die Dame in irgendeiner Form sinnvoll zu beschäftigen. Ich habe ihr dann ein Handbuch für diverse SAP-Anwendungen gegeben, damit sie sich ein wenig mit den wichtigen Systemen vertraut machen kann. Hätte ich lieber nicht getan. Vor jedem Umblättern sabbert sie sich den kompletten Zeigefinger ab und schlägt dann die Seite mit enervierender Langsamkeit um und drückt diese dann mit dem Handballen in Form. Das war aber noch nicht das Schlimmste, es wurde noch viel schlimmer. Sie summt bei lesen. Es gibt Leute, die müssen den gelesenen Text leise vor sich hinsprechen, die Praktikantin summt jedes einzelne Wort. Nach 5 Minuten ist man dem Wahnsinn nahe.
Ich habe nur 4 Minuten benötigt, danach habe ich ihr eine Excelliste zur Bearbeitung gegeben, was auch nicht ohne „Wunderlichkeiten“ abging. Sie zog ein Reinigungstuch aus ihrer Schreibtischschublade und wischte damit die Tastatur und die Maus ab. Wahrscheinlich hatte sie Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft, die durch ungeschützten Kontakt mit einer Computertastatur durchaus eintreten kann.
Meine Fresse, Mr. Monk trifft Dr. House.
Glücklicherweise wurde die Dame dann zu diversen Sicherheitsbelehrungen abberufen, so dass ich sie bis Feierabend nicht mehr gesehen habe. Bin wirklich gespannt, wie das morgen weiter geht…
Ich bin der größte Misanthrop – der Dr. House des Engineering. Warum bekomme immer ich die Praktikanten? Ich will sie nicht, nein, nein, nein!
Um 8:30 Uhr war es dann soweit, es klopfte (ich hasse es, wenn jemand anklopft, wir haben Glasscheiben an der Tür und ich sehe sowieso wer kommt) und herein trat ein zierliches Mädel, das am liebsten im Erdboden versunken wäre. Anja ist 22 Jahre alt, studiert BWL (aaaaaaargh!) und hat scheinbar noch niemals alleine einen Fuß vor die Tür gesetzt. Ich habe ihr dann die Kollegen vorgestellt und sie hat sich bei jedem ein leises „Hallo“ herausgequält. Dabei hatte sie einen blutroten Kopf, der kurz vor der Explosion stand. An den Gesichtern der Kollegen konnte ich schon erkennen, dass sie sich königlich über mich amüsierten, weil die Praktikantin genau dem Schlag Mensch entspricht, mit dem ich am wenigsten umgehen kann: schüchtern, unselbstständig und meinungslos.
An ihrem Schreibtisch fing sie dann an ihre Tasche auszuräumen und plötzlich hatte sie eine Rolle Toilettenpapier in der Hand. Meinen verwunderten Blick interpretierte sie wohl als Frage und meinte nur: „Ich mag das Toilettenpapier der Firma nicht, meins ist besser, außerdem sind Blumen drauf.“ Nein, ich konnte meine Klappe nicht halten und musste einfach antworten: „Toll, leider hat mein Arsch keine Augen, um das Blumenmeer ausreichend zu würdigen.“ Uiuiui, fast hätte sie angefangen zu heulen und sie hätte mir fast leid getan. Die Ausräumaktion ging weiter, es folgten 2.000 Haarspangen, ein Taschenrechner (mir mehr Funktionen als der Boardcomputer eines Space Shuttles), mehrere Stauden Bananen, Äpfel und Pflaumen. Obwohl ich nichts gefragt hatte kam prompt eine Antwort: „Ich esse kein Fleisch, ich bin Vegetarierin“.
Was denn auch sonst, auf ihrem Auto pappt mit Sicherheit ein Fisch-Aufkleber, außerdem singt sie im Kirchenchor, die Kinder bringt der Klapperstorch und verhütet wird nur mit der Temperaturmethode, Alkohol ist böse, Kaffee ist Teufelswerk und vom küssen wird man Schwanger.
Jetzt lag es an mir, die Dame in irgendeiner Form sinnvoll zu beschäftigen. Ich habe ihr dann ein Handbuch für diverse SAP-Anwendungen gegeben, damit sie sich ein wenig mit den wichtigen Systemen vertraut machen kann. Hätte ich lieber nicht getan. Vor jedem Umblättern sabbert sie sich den kompletten Zeigefinger ab und schlägt dann die Seite mit enervierender Langsamkeit um und drückt diese dann mit dem Handballen in Form. Das war aber noch nicht das Schlimmste, es wurde noch viel schlimmer. Sie summt bei lesen. Es gibt Leute, die müssen den gelesenen Text leise vor sich hinsprechen, die Praktikantin summt jedes einzelne Wort. Nach 5 Minuten ist man dem Wahnsinn nahe.
Ich habe nur 4 Minuten benötigt, danach habe ich ihr eine Excelliste zur Bearbeitung gegeben, was auch nicht ohne „Wunderlichkeiten“ abging. Sie zog ein Reinigungstuch aus ihrer Schreibtischschublade und wischte damit die Tastatur und die Maus ab. Wahrscheinlich hatte sie Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft, die durch ungeschützten Kontakt mit einer Computertastatur durchaus eintreten kann.
Meine Fresse, Mr. Monk trifft Dr. House.
Glücklicherweise wurde die Dame dann zu diversen Sicherheitsbelehrungen abberufen, so dass ich sie bis Feierabend nicht mehr gesehen habe. Bin wirklich gespannt, wie das morgen weiter geht…
Montag, 12.11.2007
Ausgekotzt...
…ist der Begriff, der meinen momentanen Zustand am treffendsten beschreibt. Momentan arbeite ich fast jeden Samstag in der Firma und meine wöchentliche Anwesenheitszeit hat die 60 Stunden überschritten. Am Wochenende falle ich um 22 Uhr ins Bett und schlafe 12 Stunden durch. Das ist für mich ein alarmierendes Zeichen, denn normalerweise benötige ich nicht mehr als 5-6 Stunden Schlaf pro Nacht. Der ganze Stress wird sich noch bis zum 1. Dezember hinziehen, danach sind keine weiteren Samstage mehr geplant und ich werde auch die Zahl meiner Überstunden ein wenig zurück fahren. Noch 3 Wochen, dann habe ich es hoffentlich überstanden…
Überstanden habe ich auch die Weihnachtsgeschenkbesorgeaktion, die dieses Jahr überraschend gut geklappt hat. Normalerweise ziehe ich erst nach dem 20. Dezember los, um die Geschenke einzukaufen, 2007 habe ich bereits fast alles zusammen. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, die ich ganz locker nebenbei besorgen kann. Der Stress kurz vor Weihnachten wird mir wirklich fehlen…
Entspannung finde ich zurzeit beim kochen und backen. Wir richten dieses Jahr wieder die Silvesterparty aus, die als Motto das Thema „Indien“ hat. Natürlich wird auch das Essen indisch sein und ich probiere seit einigen Wochen diverse Rezepte aus. Das Rennen wird wohl das Tomaten-Butter-Chicken machen, dazu gibt es Kardamom-reis, selbstgebackenes Nan und zum Dessert eine flambierte Honigbanane. Die Getränkeauswahl ist nicht ganz so einfach, außer Lassi (Mango) und Chai-Tee gibt es bei den Indern nur Wasser auf dem Essenstisch. Wenn jemand Ideen hat, was ich noch an indischen Getränken servieren könnte, der möge es mir bitte mitteilen.
Überstanden habe ich auch die Weihnachtsgeschenkbesorgeaktion, die dieses Jahr überraschend gut geklappt hat. Normalerweise ziehe ich erst nach dem 20. Dezember los, um die Geschenke einzukaufen, 2007 habe ich bereits fast alles zusammen. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, die ich ganz locker nebenbei besorgen kann. Der Stress kurz vor Weihnachten wird mir wirklich fehlen…
Entspannung finde ich zurzeit beim kochen und backen. Wir richten dieses Jahr wieder die Silvesterparty aus, die als Motto das Thema „Indien“ hat. Natürlich wird auch das Essen indisch sein und ich probiere seit einigen Wochen diverse Rezepte aus. Das Rennen wird wohl das Tomaten-Butter-Chicken machen, dazu gibt es Kardamom-reis, selbstgebackenes Nan und zum Dessert eine flambierte Honigbanane. Die Getränkeauswahl ist nicht ganz so einfach, außer Lassi (Mango) und Chai-Tee gibt es bei den Indern nur Wasser auf dem Essenstisch. Wenn jemand Ideen hat, was ich noch an indischen Getränken servieren könnte, der möge es mir bitte mitteilen.
Es geht voran...
…im Dachgeschoss. Die Wände sind fertig und ich habe bereits mit dem Abhängen der Decke begonnen. Gestern wurden die ersten Schnellbauschienen auf Maß geschnitten, ausgeklinkt und gebohrt, was wesentlich schneller als erwartet ging. Wenn ich heute Mittag noch etwas Zeit habe, dann werde ich die Teile noch an die Balken schrauben, damit ich am Wochenende mit dem Einbau der Beleuchtungen und der Montage der Deckenplatten beginnen kann. Bei diesem Sauwetter will man eh keinen Fuß vor die Tür wagen.
Zurzeit rege ich mich heftig über den Streik der Lokführer auf. Hier versagt die Demokratie, es kann einfach nicht sein, dass ein kleiner Personenkreis die Macht hat ein ganzes Land lahm zu legen. Die Forderungen der GDL sind maßlos überzogen und das vorgelegte Angebot der Bahn ist mehr als großzügig. Wenn ich mir diese Großkotze der Gewerkschaft anhöre, dann könnte man fast glauben, dass die Lokführer eine Morgens aufgewacht sind und urplötzlich festgestellt haben, dass sie viel zu wenig verdienen. Lohn- und Gehaltsanpassungen müssen durchgeführt werden, aber eine Steigerung um über 30 Prozent zu fordern, ist einfach nur unverschämt. Auch der eigene Tarifvertrag darf keinesfalls erlaubt werden, dies wäre der Anfang vom Ende und würde eine Kettenreaktion auslösen, die sich auf alle Bereiche des Industrie- und Dienstleistungsgewerbe durchschlagen könnte. Die GDL muss zerschlagen werden, bevor sie noch mehr wirtschaftlichen Schaden in Deutschland anrichtet.
Zurzeit rege ich mich heftig über den Streik der Lokführer auf. Hier versagt die Demokratie, es kann einfach nicht sein, dass ein kleiner Personenkreis die Macht hat ein ganzes Land lahm zu legen. Die Forderungen der GDL sind maßlos überzogen und das vorgelegte Angebot der Bahn ist mehr als großzügig. Wenn ich mir diese Großkotze der Gewerkschaft anhöre, dann könnte man fast glauben, dass die Lokführer eine Morgens aufgewacht sind und urplötzlich festgestellt haben, dass sie viel zu wenig verdienen. Lohn- und Gehaltsanpassungen müssen durchgeführt werden, aber eine Steigerung um über 30 Prozent zu fordern, ist einfach nur unverschämt. Auch der eigene Tarifvertrag darf keinesfalls erlaubt werden, dies wäre der Anfang vom Ende und würde eine Kettenreaktion auslösen, die sich auf alle Bereiche des Industrie- und Dienstleistungsgewerbe durchschlagen könnte. Die GDL muss zerschlagen werden, bevor sie noch mehr wirtschaftlichen Schaden in Deutschland anrichtet.
Freitag, 09.11.2007
Ich habe die Pest in den Händen...
…und zerstöre jedes Haushaltsgerät, das ich in die Finger bekomme.
Vor knapp 2 Wochen habe ich den Mixer gefackelt, dabei wollte ich nur ein paar Mango pürieren, um etwas Lassi zu machen. Das Teil verabschiedete sich mit einem kurzen Brummen und einem blauen Wölkchen, welches aus dem Gehäuse dampfte. Der Blödia-Markt hatte glücklicherweise noch geöffnet, so dass ich schnell Ersatz besorgen konnte. Letzte Woche habe ich dann die Waage erledigt. Ich wollte sie eigentlich nur 2 Meter nach links verschieben, aber das hat sie mir so übel genommen, dass sie gleich ihr komplettes Batteriefach ausgekotzt hat. Dabei sind sämtliche Kabel abgerissen und von der Fachabdeckung ist eine Ecke abgeplatzt. Nur der Einsatz von Lötkolben und Epoxidharz konnten die Waage vor der Mülltonne retten.
Gestern hat es dann den Handrührer erwischt. Ich habe gerade den Teig für Nan (indisches Fladenbrot) geknetet als irgendein Zahnrad im inneren der Maschine beschloss Selbstmord zu begehen. Mit einem sehr unangenehmen Geräusch stellte der eine Knethaken seine Drehbewegung ein und aus dem Gehäuse waberte wieder das obligatorische blaue Wölkchen hervor. Blödia-Markt, ich komme!
Unser Haus soll endlich die restlichen neuen Fester bekommen. Nachdem letztes Jahr das obere Stockwerk komplett neu ausgestattet wurde ist dieses Jahr das Erdgeschoss an der Reihe. Letzte Woche sollte eigentlich mit den beiden Küchenfenstern begonnen werden, aber die Herstellerfirma hatte nicht alle Teile geliefert, so dass ein Einbau keinen Sinn machte. Wir haben immer noch einfach verglaste Fenster mit Holzrahmen in der Küche und in der Bibliothek, die Mistdinger haben die Wärmedämmung einer Bildzeitung und wir ballern ein Vermögen an Heizkosten durch die Scheiben. Wenn sich in 2 Wochen nicht endlich ein Einbautermin ergibt, dann werde ich mit der Firma über eine Preisminderung verhandeln müssen.
Vor knapp 2 Wochen habe ich den Mixer gefackelt, dabei wollte ich nur ein paar Mango pürieren, um etwas Lassi zu machen. Das Teil verabschiedete sich mit einem kurzen Brummen und einem blauen Wölkchen, welches aus dem Gehäuse dampfte. Der Blödia-Markt hatte glücklicherweise noch geöffnet, so dass ich schnell Ersatz besorgen konnte. Letzte Woche habe ich dann die Waage erledigt. Ich wollte sie eigentlich nur 2 Meter nach links verschieben, aber das hat sie mir so übel genommen, dass sie gleich ihr komplettes Batteriefach ausgekotzt hat. Dabei sind sämtliche Kabel abgerissen und von der Fachabdeckung ist eine Ecke abgeplatzt. Nur der Einsatz von Lötkolben und Epoxidharz konnten die Waage vor der Mülltonne retten.
Gestern hat es dann den Handrührer erwischt. Ich habe gerade den Teig für Nan (indisches Fladenbrot) geknetet als irgendein Zahnrad im inneren der Maschine beschloss Selbstmord zu begehen. Mit einem sehr unangenehmen Geräusch stellte der eine Knethaken seine Drehbewegung ein und aus dem Gehäuse waberte wieder das obligatorische blaue Wölkchen hervor. Blödia-Markt, ich komme!
Unser Haus soll endlich die restlichen neuen Fester bekommen. Nachdem letztes Jahr das obere Stockwerk komplett neu ausgestattet wurde ist dieses Jahr das Erdgeschoss an der Reihe. Letzte Woche sollte eigentlich mit den beiden Küchenfenstern begonnen werden, aber die Herstellerfirma hatte nicht alle Teile geliefert, so dass ein Einbau keinen Sinn machte. Wir haben immer noch einfach verglaste Fenster mit Holzrahmen in der Küche und in der Bibliothek, die Mistdinger haben die Wärmedämmung einer Bildzeitung und wir ballern ein Vermögen an Heizkosten durch die Scheiben. Wenn sich in 2 Wochen nicht endlich ein Einbautermin ergibt, dann werde ich mit der Firma über eine Preisminderung verhandeln müssen.
Dienstag, 06.11.2007
Hundeelend...
Es gibt so einen netten Spruch, der lautet „Mit kleinen Kindern und Hunden lernst du Leute kennen“. Die Aussage ist größtenteils richtig, allerdings sind viele Leute, die du mit einem Hund kennen lernst, ausgemachte Idioten.
Sobald man als Hundebesitzer mit seinem Tier das Haus verlässt wird man zum Freiwild erklärt und erbarmungslos der menschlichen Dummheit ausgesetzt ist.
Episode 1 – Rassenkunde
Dame 1: Du bist aber ein schöner Hund, du bist ein Labrador, nicht wahr?
Nachdem der Hund nach 20 Sekunden immer noch nicht geantwortet hatte, wurde mir die gleiche Frage gestellt.
Dame 1: Das ist doch ein Labrador, gelle?
Ich: Nein, das ist ein Golden Retriever
Dame 1: Meine Cousine Herta aus Lippstadt hat auch so einen Hund, das ist aber ein Labrador.
Ich: Wenn es genau so ein Hund ist, dann ist ein sicherlich kein Labrador.
Dame 1: Doch, er hat sogar einen Stammbaum.
Ich: Das hat mein Hund auch und er ist trotzdem kein Labrador.
Dame: Sind sie sich das sicher?
Ich: Ja, ich bin mir ganz sicher.
Dame 1: Kann nicht sein, Hertas Hund sieht genau so aus und das ist ein Labrador.
Dame 2: Ja, ein Labrador und er heißt „Wurzel“.
(Irgendwie habe ich den Drang ins Gebüsch zu kotzen)
Dame 1: Sie irren sich bestimmt, ihr Hund ist ein Labrador.
Dame 2 (tätschelt den Hund): Nicht wahr, mein Guter, du bis ein Labrador.
Ich: Sie haben natürlich recht, der Tierarzt, der Züchter und das Ahnenverzeichnis müssen sich irren, mein Hund ist bestimmt ein Labrador, aber sagen sie es ihm nicht, sonst bekommt er Komplexe und möchte „Wurzel“ gerufen werden.
Dame 1: Jetzt werden sie mal nicht frech.
Dame 2: Genau, wie reden sie denn mit uns.
Dame 1 (zum Hund): Du hast bestimmt bessere Manieren als dein Herrchen
Ich: Nein, hat er nicht, er ist ein Hund und kann den Unsinn, den sie reden nicht verstehen.
Dame 1 zu Dame 2: Komm Lise, lass uns gehen, das müssen wir uns nicht gefallen lassen.
Dame 2 zu Dame 1: Die Jugend von heute wird immer blablabla…
Episode 2 – Geschlechterkunde
Frau: Ist das ein Rüde oder eine Rüdin?
(Meine Fresse…)
Episode 3 – Raubtierkunde
Jogger: Nehmen sie mal ihren Hund an die kurze Leine, er könnte mich beißen
Ich: Keine Angst, er ist satt. Er hatte heute schon einen Nordic Walker und 2 Radfahrer
Episode 4 – Sterbehilfe
Mann (stark alkoholisiert, lallend und schwankend): Diese Tölen, sie scheißen überall hin und sind zu nichts nütze
Ich: Wissen sie was der Unterschied zwischen ihnen und dem Hund ist?
Mann (brüllt): Der Hund kann sich nicht alleine ein Bier bestellen.
Ich: Nein, wäre der Hund in ihrem Zustand, dann könnte ich ihn einschläfern lassen.
Episode 5 – Intelligenztest
Ehemann: Beißt ihr Hund?
Ich: Nur Vollidioten
Ehefrau: Horst, dann streichele ihn lieber nicht.
Episode 6 – Bevormundung
Junge Mutter: Haben sie ihren Hund aus dem Tierheim?
Ich: Nein, der ist vom Züchter.
Junge Mutter: Immer wollen sie alle einen Hund vom Züchter haben und die Tierheime sind total überfüllt.
Ich: Aus welchem Kinderheim haben sie denn ihr Kind..?
Episode 7 – XXX
Junges Pärchen.
Sie: Schau mal, der Hund hat aber einen buschigen Schwanz.
Er: Du hast immer nur Sex im Kopf.
Episode 8 – Kindermund (I)
Mutter mit Kind.
Kind: Schau mal Mama, so einen Hund möchte ich auch haben.
Mutter: Da hat dein Vater bestimmt etwas dagegen.
Kind: Vielleicht könnten wir ihn eintauschen…
(Strike!)
Episode 9 – Talente
Passant auf dem Parkplatz vom Aldi.
Mann: Lassen sie ihren Hund alleine im Auto, dem wird doch langweilig?
Ich: Nein, er fährt hier ein wenig herum und übt einparken.
Episode 10 – Prävention
Älters Ehepaar
Sie: Du bist aber ein prächtiger Kerl, du siehst sehr gesund aus.
Ich: Ist er auch, er wird regelmäßig vom Tierarzt untersucht.
Sie: Wird der denn auch geimpft?
Ich: Sicher doch, geimpft und entwurmt.
Sie: Siehst du Erich, das könntest du auch mal wieder machen lassen.
Episode 11 – Reinlichkeit
Junge Frau: Ist ihr Hund denn schon Stubenrein
Ich: Nein, er ist erst 19 Monate und scheißt mir jeden Tag einen riesen Haufen in die Stube.
Junge Frau: Sinkt das denn nicht?
Ich: Nur die erst 5 Stunden, dann hat man sich daran gewöhnt.
Junge Frau: Machen sie das denn nicht weg?
Ich: Selbstverständlich, ich dünge damit die Zimmerpflanzen.
Junge Frau: Leute gibt’s…
Episode 12 – Bestechung
Mann: Lassen sie ihren Hund doch von der Leine, hier im Feld ist doch niemand.
Ich: Das vorne kommt ein Nordic Walker, der Hund schnappt dann wieder nach den Stöcken.
Mann: Ich gebe ihnen 10 Euro wenn sie ihn von der Leine lassen…
Episode 13: Schweigen
Junger Mann: Ihr Hund bellt ja gar nicht, ist der stumm?
Ich: Er denkt sich sicher, dass es ausreicht wenn einer Unsinn redet.
Episode 14: Trauma
Ältere Dame: Dutzi, Dutzi, na du bist aber ein Feiner. Bist du ein Feiner. Wo ist das Hundi, feines Hundi, komm zu mir, du feines Hundi. Dutzi, Dutzi, Dutzi…
(Der Hund interessiert das alles überhaupt nicht)
Ich: Tut mir leid, er spielt nicht mehr mit Kindern.
Episode 15 – Akrobatik
Frau: Kann ihr Hund auch irgendwelche Kunststückchen oder läuft der nur so nebenher?
Ich: Ja, er ignoriert dumme Fragen.
Episode 16 – Klugscheißen
Mann: Der Hund ist aber sehr groß für einen Hund.
Ich: Aha…
Episode 17 – Kindermund (II)
Kind: Mama, der WauWau scheißt auf die Wiese!
Mutter: So was sagt man doch nicht, Lisa. Wie heißt das richtig?
Kind: Der Hund scheißt auf die Wiese.
(geht doch…)
Episode 18: Vernissage
Frau: Gehen sie mit ihrem Hund auch zu Ausstellungen?
Ich: Neulich haben wir uns Van Gogh angeschaut - hat ihm gar nicht gefallen.
Sobald man als Hundebesitzer mit seinem Tier das Haus verlässt wird man zum Freiwild erklärt und erbarmungslos der menschlichen Dummheit ausgesetzt ist.
Episode 1 – Rassenkunde
Dame 1: Du bist aber ein schöner Hund, du bist ein Labrador, nicht wahr?
Nachdem der Hund nach 20 Sekunden immer noch nicht geantwortet hatte, wurde mir die gleiche Frage gestellt.
Dame 1: Das ist doch ein Labrador, gelle?
Ich: Nein, das ist ein Golden Retriever
Dame 1: Meine Cousine Herta aus Lippstadt hat auch so einen Hund, das ist aber ein Labrador.
Ich: Wenn es genau so ein Hund ist, dann ist ein sicherlich kein Labrador.
Dame 1: Doch, er hat sogar einen Stammbaum.
Ich: Das hat mein Hund auch und er ist trotzdem kein Labrador.
Dame: Sind sie sich das sicher?
Ich: Ja, ich bin mir ganz sicher.
Dame 1: Kann nicht sein, Hertas Hund sieht genau so aus und das ist ein Labrador.
Dame 2: Ja, ein Labrador und er heißt „Wurzel“.
(Irgendwie habe ich den Drang ins Gebüsch zu kotzen)
Dame 1: Sie irren sich bestimmt, ihr Hund ist ein Labrador.
Dame 2 (tätschelt den Hund): Nicht wahr, mein Guter, du bis ein Labrador.
Ich: Sie haben natürlich recht, der Tierarzt, der Züchter und das Ahnenverzeichnis müssen sich irren, mein Hund ist bestimmt ein Labrador, aber sagen sie es ihm nicht, sonst bekommt er Komplexe und möchte „Wurzel“ gerufen werden.
Dame 1: Jetzt werden sie mal nicht frech.
Dame 2: Genau, wie reden sie denn mit uns.
Dame 1 (zum Hund): Du hast bestimmt bessere Manieren als dein Herrchen
Ich: Nein, hat er nicht, er ist ein Hund und kann den Unsinn, den sie reden nicht verstehen.
Dame 1 zu Dame 2: Komm Lise, lass uns gehen, das müssen wir uns nicht gefallen lassen.
Dame 2 zu Dame 1: Die Jugend von heute wird immer blablabla…
Episode 2 – Geschlechterkunde
Frau: Ist das ein Rüde oder eine Rüdin?
(Meine Fresse…)
Episode 3 – Raubtierkunde
Jogger: Nehmen sie mal ihren Hund an die kurze Leine, er könnte mich beißen
Ich: Keine Angst, er ist satt. Er hatte heute schon einen Nordic Walker und 2 Radfahrer
Episode 4 – Sterbehilfe
Mann (stark alkoholisiert, lallend und schwankend): Diese Tölen, sie scheißen überall hin und sind zu nichts nütze
Ich: Wissen sie was der Unterschied zwischen ihnen und dem Hund ist?
Mann (brüllt): Der Hund kann sich nicht alleine ein Bier bestellen.
Ich: Nein, wäre der Hund in ihrem Zustand, dann könnte ich ihn einschläfern lassen.
Episode 5 – Intelligenztest
Ehemann: Beißt ihr Hund?
Ich: Nur Vollidioten
Ehefrau: Horst, dann streichele ihn lieber nicht.
Episode 6 – Bevormundung
Junge Mutter: Haben sie ihren Hund aus dem Tierheim?
Ich: Nein, der ist vom Züchter.
Junge Mutter: Immer wollen sie alle einen Hund vom Züchter haben und die Tierheime sind total überfüllt.
Ich: Aus welchem Kinderheim haben sie denn ihr Kind..?
Episode 7 – XXX
Junges Pärchen.
Sie: Schau mal, der Hund hat aber einen buschigen Schwanz.
Er: Du hast immer nur Sex im Kopf.
Episode 8 – Kindermund (I)
Mutter mit Kind.
Kind: Schau mal Mama, so einen Hund möchte ich auch haben.
Mutter: Da hat dein Vater bestimmt etwas dagegen.
Kind: Vielleicht könnten wir ihn eintauschen…
(Strike!)
Episode 9 – Talente
Passant auf dem Parkplatz vom Aldi.
Mann: Lassen sie ihren Hund alleine im Auto, dem wird doch langweilig?
Ich: Nein, er fährt hier ein wenig herum und übt einparken.
Episode 10 – Prävention
Älters Ehepaar
Sie: Du bist aber ein prächtiger Kerl, du siehst sehr gesund aus.
Ich: Ist er auch, er wird regelmäßig vom Tierarzt untersucht.
Sie: Wird der denn auch geimpft?
Ich: Sicher doch, geimpft und entwurmt.
Sie: Siehst du Erich, das könntest du auch mal wieder machen lassen.
Episode 11 – Reinlichkeit
Junge Frau: Ist ihr Hund denn schon Stubenrein
Ich: Nein, er ist erst 19 Monate und scheißt mir jeden Tag einen riesen Haufen in die Stube.
Junge Frau: Sinkt das denn nicht?
Ich: Nur die erst 5 Stunden, dann hat man sich daran gewöhnt.
Junge Frau: Machen sie das denn nicht weg?
Ich: Selbstverständlich, ich dünge damit die Zimmerpflanzen.
Junge Frau: Leute gibt’s…
Episode 12 – Bestechung
Mann: Lassen sie ihren Hund doch von der Leine, hier im Feld ist doch niemand.
Ich: Das vorne kommt ein Nordic Walker, der Hund schnappt dann wieder nach den Stöcken.
Mann: Ich gebe ihnen 10 Euro wenn sie ihn von der Leine lassen…
Episode 13: Schweigen
Junger Mann: Ihr Hund bellt ja gar nicht, ist der stumm?
Ich: Er denkt sich sicher, dass es ausreicht wenn einer Unsinn redet.
Episode 14: Trauma
Ältere Dame: Dutzi, Dutzi, na du bist aber ein Feiner. Bist du ein Feiner. Wo ist das Hundi, feines Hundi, komm zu mir, du feines Hundi. Dutzi, Dutzi, Dutzi…
(Der Hund interessiert das alles überhaupt nicht)
Ich: Tut mir leid, er spielt nicht mehr mit Kindern.
Episode 15 – Akrobatik
Frau: Kann ihr Hund auch irgendwelche Kunststückchen oder läuft der nur so nebenher?
Ich: Ja, er ignoriert dumme Fragen.
Episode 16 – Klugscheißen
Mann: Der Hund ist aber sehr groß für einen Hund.
Ich: Aha…
Episode 17 – Kindermund (II)
Kind: Mama, der WauWau scheißt auf die Wiese!
Mutter: So was sagt man doch nicht, Lisa. Wie heißt das richtig?
Kind: Der Hund scheißt auf die Wiese.
(geht doch…)
Episode 18: Vernissage
Frau: Gehen sie mit ihrem Hund auch zu Ausstellungen?
Ich: Neulich haben wir uns Van Gogh angeschaut - hat ihm gar nicht gefallen.
Montag, 05.11.2007
Hundesonntag...
…war am Wochenende angesagt. Ein Arbeitskollege arbeitet in seiner Freizeit als Hundetrainer und der dazugehörige Verein veranstaltete am Sonntag eine Wanderung zur Starkenburg, mit anschließendem Programm und gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant. Auch Gäste waren willkommen und deswegen hat uns Willi (der Arbeitskollege) mitgeschleppt. Um 12:30 Uhr sollte es losgehen und wir wollen uns gerade anziehen als das Telefon klingelte. Die Tierklinik in Heppenheim benötigte wieder dringend einen Blutspender und fragte, ob Mikey nicht bereit wäre 200ml zu spenden. Ich halte das für einen Selbstverständlichkeit und da die Tierklinik sowieso auf dem Weg zur Burg lag, war das für mich überhaupt kein Thema dort anzurücken. Blutempfänger war ein Pudel, dem vor einer Woche die Milz entfernt wurde und dessen Blutbild zusammengebrochen war. Die Zahl der roten Blutkörperchen war auf ein Minimum gesunken. Die Tierärztin meinte zu uns, dass es nur wenig Hoffung für ihn gebe, weil er bereits im Koma liegt, aber der Pudel gehörte einer älteren Dame und das Tier sei ihr sehr wichtig, weil ihr Mann vor kurzem gestorben ist und der Hund das einzige ist, was sie noch hat. Ich habe keine Ahnung wie die Geschichte ausgegangen ist, aber vielleicht hat es der Hund doch noch geschafft.
Eine knappe Stunde später waren wir dann am vereinbarten Treffpunkt an dem sich bereits rund 70 andere Menschen und ca. 40 unterschiedliche Hunde tummelten. Mikey hatte seine Freude und auch wir haben uns ganz prächtig amüsiert.
Nach der Wanderung, die ca. 1 Stunde früher als geplant fertig war, sollte es dann in ein Lokal in Heppenheim gehen. Als wir das Restaurant betraten, da rollte der Chef mit den Augen und meinte (gut hörbar und mit deutlich genervter Stimme) zu einer Bedienung „Oh nein, jetzt kommen die schon“. Wir sollen in 30 Minuten noch einmal kommen, der Saal sei noch nicht eingerichtet - so geht das nun nicht. Recht hat der Mann, so geht es wirklich nicht. So redet keiner mit mir und so wirft mich auch keiner raus. A. und ich haben uns dann entschlossen, dass er sein Geld mit anderen Leuten verdienen darf und wir lieber dort essen, wo wir willkommen sind und uns auch wohl fühlen. Also haben wir die Gruppe verlassen und sind zu unserem Stammgriechen nach Hemsbach gefahren, wo das Essen ausgezeichnet und die Atmosphäre freundschaftlich und freundlich ist. Der Typ in Heppenheim sieht mich ganz bestimmt nicht wieder.
Am Samstag habe ich bei meinem Dachbodenausbau einen weiteren Meilenstein erreicht und endlich die Putz- und Spachtelarbeiten beendet. Die Wände und Kamine sind verputzt und verfilzt und sehen so aus, wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn alle weiteren Arbeiten abgeschlossen sind, dann wird das Ganze noch mit Rauputz überzogen, strukturiert und weiß gestrichen. Heute Nachmittag wird der komplette Dachboden gereinigt, die Putzreste müssen vom Boden entfernt werden und die verstaubte Fläche verlangt nach einem massiven Beseneinsatz. Danach beginne ich mit dem Abhängen der Decke und dem Einbau der Beleuchtung. Das dürfte mich für die nächsten beiden Wochen beschäftigen, denn inzwischen wird es da oben sehr schnell dunkel und auch die Temperaturen sind nicht besonders angenehm.
Eine knappe Stunde später waren wir dann am vereinbarten Treffpunkt an dem sich bereits rund 70 andere Menschen und ca. 40 unterschiedliche Hunde tummelten. Mikey hatte seine Freude und auch wir haben uns ganz prächtig amüsiert.
Nach der Wanderung, die ca. 1 Stunde früher als geplant fertig war, sollte es dann in ein Lokal in Heppenheim gehen. Als wir das Restaurant betraten, da rollte der Chef mit den Augen und meinte (gut hörbar und mit deutlich genervter Stimme) zu einer Bedienung „Oh nein, jetzt kommen die schon“. Wir sollen in 30 Minuten noch einmal kommen, der Saal sei noch nicht eingerichtet - so geht das nun nicht. Recht hat der Mann, so geht es wirklich nicht. So redet keiner mit mir und so wirft mich auch keiner raus. A. und ich haben uns dann entschlossen, dass er sein Geld mit anderen Leuten verdienen darf und wir lieber dort essen, wo wir willkommen sind und uns auch wohl fühlen. Also haben wir die Gruppe verlassen und sind zu unserem Stammgriechen nach Hemsbach gefahren, wo das Essen ausgezeichnet und die Atmosphäre freundschaftlich und freundlich ist. Der Typ in Heppenheim sieht mich ganz bestimmt nicht wieder.
Am Samstag habe ich bei meinem Dachbodenausbau einen weiteren Meilenstein erreicht und endlich die Putz- und Spachtelarbeiten beendet. Die Wände und Kamine sind verputzt und verfilzt und sehen so aus, wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn alle weiteren Arbeiten abgeschlossen sind, dann wird das Ganze noch mit Rauputz überzogen, strukturiert und weiß gestrichen. Heute Nachmittag wird der komplette Dachboden gereinigt, die Putzreste müssen vom Boden entfernt werden und die verstaubte Fläche verlangt nach einem massiven Beseneinsatz. Danach beginne ich mit dem Abhängen der Decke und dem Einbau der Beleuchtung. Das dürfte mich für die nächsten beiden Wochen beschäftigen, denn inzwischen wird es da oben sehr schnell dunkel und auch die Temperaturen sind nicht besonders angenehm.
Freitag, 02.11.2007
Ich bin langsam zu alt...
…für diesen Scheiß. An Halloween wollten wir mal wieder ein richtig schönes „Bar-Hopping“ durchziehen. Das heißt, man geht in eine Kneipe, trinkt dort ein Getränk und zieht anschließend weiter zur nächsten Kneipe. Das zieht man dann so lange durch, bis man keine Lust mehr hat oder so besoffen ist, dass man eh nicht mehr laufen kann.
Wir haben genau zwei Kneipen geschafft. Im ersten Pub hing eine riesige Leinwand, auf der diverse Folgen von „Grey Anatomy“ übertagen wurden. Von den drei Gästen hat sich keine Sau dafür interessiert, aber abgeschaltet haben sie das Ding auch nicht. Wenn ich TV schauen möchte, dann setze ich mich zu Hause auf die Couch und gehe nicht in ein Pub. In der zweiten Kneipe war ich vorher noch nie und sie hat uns auf den ersten Blick gleich zugesagt. Es war ein sehr gemütliches, kleines Lokal mit netter Bedienung und moderaten Preisen, in dem wir dann hängen geblieben sind. Nachdem ich festgestellt hatte, dass mir „Kilkenny“ nach den 10. Versuch immer noch nicht schmeckt, bin ich dann auf Apfelweinschorle (sauer) umgestiegen. So nahm der Abend seinen Lauf – die Kneipe war irgendwann leer und ich schön angetüdelt.
Am nächsten Tag hatte ich einen Kater so groß wie ein Elefant und war zu nichts mehr zu gebrauchen. Früher habe ich so was locker weggesteckt und bin am Abend wieder losgezogen, um den Ganzen noch ordentlich einen drauf zu setzen – heute bin ich froh, wenn ich überhaupt noch von der Couch aufstehe. Scheiße, ich bin alt!
Die Produzenten der Serie „Lost“ haben weitere Details zur 4. Staffel bekannt gegeben und es hört sich alles sehr interessant an. Die erste Folge der Staffel wird am 2. Februar 2008 in den Vereinigten Staaten ausgestrahlt und wird nahtlos an das Ende der letzten Folge der 3. Staffel anschließen. Folgende Informationen sind eher mit Vorsicht zu genießen, denn Carlton Cuse lässt sich ungern in die Karten schauen und erzählt schon mal die eine oder andere Unwahrheit über den weiteren Verlauf der Serie.
Trotzdem einige Punkte aus dem Interview:
- Michael wird zurückkehren und er wird zum Main-Cast gehören.
- Es wird Flashbacks und Flashforwards geben.
- Die Beziehung zwischen dem echten und dem falschen (Ben) Henry Gale wird geklärt.
- Es wird erst in der 5. Staffel einen Rousseau-Flashback geben.
- Libby wird in Flashbacks auftauchen.
- Walt wird ebenfalls in Flashbacks auftauchen.
- Die Statue wird besucht und weiter mit der Handlung verknüpft.
- Richard Alpert wird in der 4. Staffel nicht auftauchen.
- Jacob wird wieder zu „sehen“ sein.
- Die 7. Folge wäre die schockierenste der 4. Staffel.
- Es wird KEIN Boot zu Insel kommen, jedoch kommt jemand (oder etwas), das viel schlimmer als die „Others“ ist.
- In den ersten vier Episoden wird geklärt, ob Kate schwanger ist.
- Es wird geklärt wie Ben in die Falle von Rousseau gekommen ist.
- Mikhail wird wieder auftauchen (Hurra!).
- Charlie und Paulo werden in Flashbacks auftauchen.
Wir haben genau zwei Kneipen geschafft. Im ersten Pub hing eine riesige Leinwand, auf der diverse Folgen von „Grey Anatomy“ übertagen wurden. Von den drei Gästen hat sich keine Sau dafür interessiert, aber abgeschaltet haben sie das Ding auch nicht. Wenn ich TV schauen möchte, dann setze ich mich zu Hause auf die Couch und gehe nicht in ein Pub. In der zweiten Kneipe war ich vorher noch nie und sie hat uns auf den ersten Blick gleich zugesagt. Es war ein sehr gemütliches, kleines Lokal mit netter Bedienung und moderaten Preisen, in dem wir dann hängen geblieben sind. Nachdem ich festgestellt hatte, dass mir „Kilkenny“ nach den 10. Versuch immer noch nicht schmeckt, bin ich dann auf Apfelweinschorle (sauer) umgestiegen. So nahm der Abend seinen Lauf – die Kneipe war irgendwann leer und ich schön angetüdelt.
Am nächsten Tag hatte ich einen Kater so groß wie ein Elefant und war zu nichts mehr zu gebrauchen. Früher habe ich so was locker weggesteckt und bin am Abend wieder losgezogen, um den Ganzen noch ordentlich einen drauf zu setzen – heute bin ich froh, wenn ich überhaupt noch von der Couch aufstehe. Scheiße, ich bin alt!
Die Produzenten der Serie „Lost“ haben weitere Details zur 4. Staffel bekannt gegeben und es hört sich alles sehr interessant an. Die erste Folge der Staffel wird am 2. Februar 2008 in den Vereinigten Staaten ausgestrahlt und wird nahtlos an das Ende der letzten Folge der 3. Staffel anschließen. Folgende Informationen sind eher mit Vorsicht zu genießen, denn Carlton Cuse lässt sich ungern in die Karten schauen und erzählt schon mal die eine oder andere Unwahrheit über den weiteren Verlauf der Serie.
Trotzdem einige Punkte aus dem Interview:
- Michael wird zurückkehren und er wird zum Main-Cast gehören.
- Es wird Flashbacks und Flashforwards geben.
- Die Beziehung zwischen dem echten und dem falschen (Ben) Henry Gale wird geklärt.
- Es wird erst in der 5. Staffel einen Rousseau-Flashback geben.
- Libby wird in Flashbacks auftauchen.
- Walt wird ebenfalls in Flashbacks auftauchen.
- Die Statue wird besucht und weiter mit der Handlung verknüpft.
- Richard Alpert wird in der 4. Staffel nicht auftauchen.
- Jacob wird wieder zu „sehen“ sein.
- Die 7. Folge wäre die schockierenste der 4. Staffel.
- Es wird KEIN Boot zu Insel kommen, jedoch kommt jemand (oder etwas), das viel schlimmer als die „Others“ ist.
- In den ersten vier Episoden wird geklärt, ob Kate schwanger ist.
- Es wird geklärt wie Ben in die Falle von Rousseau gekommen ist.
- Mikhail wird wieder auftauchen (Hurra!).
- Charlie und Paulo werden in Flashbacks auftauchen.
Abnehmen ist ein teurer Spaß...
…denn inzwischen kann ich sämtliche Kleidungsstücke, die ich noch vor drei Monaten getragen habe in die Tonne kloppen. Selbst die Unterhosen sind mir zu groß.
Alle Bekleidungsgeschäfte im Umkreis von 50 Kilometern haben ihren Weihnachtsumsatz schon mit mir gemacht und denken über eine Expansion nach.
Ich will gar nicht darüber nachdenken viele hundert (oder waren es schon tausend) Euro ich die letzten beiden Monate schon in neue Hosen, Hemden und sonstige Kleidungsstücke investiert habe und langsam aber sicher möchte ich mein sauer verdientes Geld auch mal wieder für andere Dinge ausgeben. Zum Glück ist bald Weihnachten und meine Verwandten haben inzwischen verstanden, dass es am Besten ist, wenn sie mir einen Einkaufsgutschein schenken. A. geht es da nicht viel besser, sie verzweifelt jeden Morgen vor dem Kleiderschrank und sucht sich die Klamotten raus, die zumindest noch halbwegs (zusammen)passen.
Alle Bekleidungsgeschäfte im Umkreis von 50 Kilometern haben ihren Weihnachtsumsatz schon mit mir gemacht und denken über eine Expansion nach.
Ich will gar nicht darüber nachdenken viele hundert (oder waren es schon tausend) Euro ich die letzten beiden Monate schon in neue Hosen, Hemden und sonstige Kleidungsstücke investiert habe und langsam aber sicher möchte ich mein sauer verdientes Geld auch mal wieder für andere Dinge ausgeben. Zum Glück ist bald Weihnachten und meine Verwandten haben inzwischen verstanden, dass es am Besten ist, wenn sie mir einen Einkaufsgutschein schenken. A. geht es da nicht viel besser, sie verzweifelt jeden Morgen vor dem Kleiderschrank und sucht sich die Klamotten raus, die zumindest noch halbwegs (zusammen)passen.